Der richtige Weg zum passenden  Maklerverwaltungsprogramm

Der richtige Weg zum passenden Maklerverwaltungsprogramm

maklerverwaltungsprogram

Es ist eine wichtige Entscheidung mit Folgen: Die Entscheidung für ein Maklerverwaltungsprogramm. So können viele Punkte für eine Eigenentwicklung sprechen, genauso viele aber für eine Standardsoftware. Die IWM Software AG versucht, die Vorteile beider Lösungen in einer zur verwirklichen.

 

Vor der Einführung eines Maklerverwaltungsprogramms steht immer die Frage:

Soll das System komplett selbst entwickelt werden (Individuallösung) oder soll auf eine fertige Lösung (Standardsoftware) zurückgegriffen werden?

Diese Entscheidung klingt einfach, kann aber im weiteren Betrieb weitreichende Auswirkungen und Konsequenzen auf die Erweiterbarkeit, Kosten und den wirtschaftlichen Erfolg des gesamten Unternehmens haben.

Welche Entscheidung nun die richtig ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Im Folgenden sollen die Vor- und Nachteile einer Individuallösung und einer Standardlösung gegenübergestellt werden.

Dipl.- Ing. Bernd Jakobs

Dipl.- Ing. Bernd Jakobs, Vorstand der IWM Software AG

Nachteile einer Standardsoftware

Die Einrichtung einer bestehenden Software hat natürlich auch Nachteile. Es kann zu Anpassungsproblemen kommen.
Nicht allen Wünschen des Anwenders kann entsprochen werden. Die Standardlösung löst Standardprobleme, und manche Funktionen sind nicht vorgesehen. Man macht sich des Weiteren von einem Lieferanten bzw. einem Hersteller abhängig. Oft ist es dem Anwender unmöglich, Fehler selbst zu beheben oder Anpassungen an neue Gegebenheiten vorzunehmen. Außerdem ist der Anwender auf dessen Marktpräsenz angewiesen.

Und jeder kennt die Integrations- und Schnittstellenprobleme: Standardsoftware lässt sich oft nicht in die Gesamtinformatik des Unternehmens integrieren. In diesen Fällen müssen aufwendige Schnittstellen entwickelt und unterhalten werden. Und die „mitgelieferte“ Ablauforganisation kann sich dort als Nachteil erweisen, wo Arbeitsabläufe gut geregelt sind oder sich nicht ohne Weiteres ändern lassen. Kompatibel zu Um- und/oder Altsystemen sind die fertigen Softwarelösungen in der Regel auch nicht. Häufig werden Funktionen mitgeliefert, die eigentlich nicht erforderlich wären. In der Regel nutzt ein Anwender maximal 10% der Funktionalität einer Standardsoftware. Die restliche mitgelieferte Funktionalität wird nicht benötigt. Das Maklerunternehmen wird zum regelmäßigen Releasewechsel gezwungen. Nur somit kann der Anwender von den Fehlerkorrekturen profitieren.

 

Vorteile einer Standardsoftware

Die Wirtschaftlichkeit ist Vorteil Nummer eins. Individualsoftware (Eigenentwicklung) ist im Entwicklungspreis zehn- bis einhundertmal teurer als Standardsoftware. So liegen die Entwicklungskosten eines Maklerverwaltungsprogrammes wie IWM FinanzOffice (ca. 70 Mann-Jahre Entwicklungszeit) bei zirka 5 Mio. Euro. Diese Standardsoftware kann der Anwender für knapp 1.000 Euro lizenzieren.

Zudem ist die Qualität deutlich besser. Standardsoftware wird täglich von vielen Tausend Anwendern täglich eingesetzt. Namhafte Hersteller betreiben eigene zertifizierte Qualitätssicherungsabteilungen, um die Softwarequalität permanent zu überwachen. Auch ist Ergonomie und Dokumentation der Programme im Gegensatz zu denjenigen der Individualsoftware meistens sehr gut.

Es entsteht natürlich auch ein Zeitvorteil, da die Entwicklung nicht beim/mit dem Anwender erfolgt. Eine Standardsoftware kann sofort eingesetzt werden. Das bedeutet eine schnelle Umsetzung der Probleme. Da sie auf dem Markt erhältlich ist, kann diese ohne Verzug gekauft und installiert werden. Ein Personalengpass beim Anwender wird vermieden. Die Einstellung von Softwarespezialisten erübrigt sich. Eine Abhängigkeit von einzelnen Personen (Softwareentwicklern) entfällt.

Hinter jeder Standardsoftware steht eine organisatorische Lösung. Besonders kleinere Unternehmen schätzen den Umstand, dass ihnen eine zweckmäßige Ablauforganisation quasi mitgeliefert wird. Mit dieser organisatorischen Lösung besteht generell die Möglichkeit, „alte Zöpfe“ abzuschneiden, das heißt, die organisatorischen Abläufe können überarbeitet werden. Der Wartungsaufwand kann relativ genau kalkuliert werden. Erweiterungen (zusätzliche Funktionalität) können gezielt eingekauft werden. Neue Entwicklungstrends, welche zum Beispiel durch die Hersteller von Hardware und oder Betriebssystemen vorgegeben werden, müssen vom Hersteller der Standardsoftware unterstützt werden.

Alle Hersteller von Standardsoftware sind abhängig von zukünftigen Entwicklungstrends, welche etwa durch die Hardware (zum Beispiel Mehrkernprozessoren) oder durch Betriebssysteme (zum Beispiel Microsoftvorgaben) vorgegeben werden. Das heißt, die größte Herausforderung für eine Softwarelösung ist es, diese auf einen neuen technischen Standard zu überführen. Dies kann im Falle einer Individualentwicklung dazu führen, dass diese von Grund auf mit erheblichen Investitionskosten neu entwickelt werden muss. Für einen Hersteller einer Standardsoftware gehört es zur notwendigen Überlebensstrategie, seine Entwicklungsstrategie auch langfristig auf solche Veränderungen abzustimmen und somit seinen Kunden immer eine Softwarelösung auf dem aktuellen technischen Stand bieten zu können.

 

Eine Lösung dazwischen

Wie man unschwer erkennen kann, bieten weder die Individuallösung noch die Standardlösung ein Optimum. Der Anwender muss in jedem Falle immer Kompromisse eingehen.

Die IWM Software AG bietet Kunden hier die Möglichkeit auf Basis der modernen Softwarearchitektur, das Beste aus diesen beiden Welten zu vereinen. Dies wurde auf Basis der Standardsoftware IWM FinanzOffice in einer Vielzahl von Kundenprojekten in den letzten Jahren durchgeführt. Das heißt, auf Basis des ausgereiften Komplettsystems IWM FinanzOffice wurden kundenindividuelle Lösungen integriert. Hierbei ist es für den Anwender wichtig, dass dadurch aber weiterhin die Updatefähigkeit der Standardlösung gewährleistet bleibt.

Somit kann ein Optimum an Kosten-/Nutzen-Relation erreicht werden. Das heißt, es wird so weit wie möglich auf die Standardsoftware aufgesetzt und nur in Fällen der notwendigen Individualisierung auf in das Standardsystem integrierte Sonderlösungen gesetzt. Zudem sind diverse Module der Anwendung IWM FinanzOffice bereits heute flexiblel aufgebaut. So kann der Anwender beispielsweise die folgenden Funktionalitäten in Eigenregie an seine Geschäftsprozesse anpassen.

Komplettsystem
Durch die Voll-Integration der Vergleichs- und Beratungsplattform metasolution kann der Anwender seine individuellen Produktpartner vom Angebotsvergleich bis zum Antragsabschluss vollständig ins Maklerverwaltungsprogramm IWM FinanzOffice integrieren.

Definition individueller Datenimportschnittstellen
Hier besteht die Möglichkeit, individuelle Schnittstellen zu diversen Datenlieferanten (zum Beispiel Versicherer, Investmentgesellschaften, Leadplattformen, usw.) zu definieren. Nur so können Anwender auf die Vielzahl unterschiedlichster Datenlieferungen automatisiert reagieren.

Definition von individuellen Geschäftsprozessen
Jedes Unternehmen hat individuelle Arbeitsabläufe. Ob im BackOffice oder im Vertrieb. Mit der Prozesssteuerung können Anwender ihr individuellen Arbeitsabläufe hochautomatisiert abbilden.

Individuelle Reporting/Auswertungsfunktionalitäten
Der Nutzen einer Datenbank liegt unter anderen in der guten Auswertbarkeit der Daten. Gerade bei großen Datenmenge ist es wichtig, einfach und individuell Statistiken und Auswertungen erzeugen zu können.

Zusammenfassend bringt der Einsatz der IWM Komplettlösung, IWM FinanzOffice, zwei große Vorteile: die einer Standardlösung mit mehr als 15.000 Endanwendern und einer Individuallösung, da Standard durch Individuallösungen erweiterbar ist. Im Ergebnis erreichen Maklerunternehmen dadurch eine optimierte Kosten-/Nutzenrelation für ihr zukünftiges Maklerverwaltungsprogramm.

Der Artikel erschien in der AssCompact Ausgabe 05/2013